Spielen bei Regen

YamslamUnd wieder ein Sonntag im Spielerausch. Bereits zum Frühstück haben wir mit zwei Partien Yamslam (Huch & friends) gestartet, nach Mittagessen und Spaziergang mit dem Hund legten wir eine Halbzeit Bloodbowl nach. Am Samstag hatten wir bereits eine Partie mit Regelerklärung hinter uns gebracht. Für mich als absoluten Anfänger hat Bloodbowl doch noch ziemliche Fragezeichen. Es werden wohl noch weitere Partien folgen müssen, bis ich die Regeln etwas mehr verinnerlicht habe. Wobei, es sind eigentlich weniger die Regeln, als die Werte der einzelnen Spielfiguren. Und bevor jetzt jeder nur Bahnhof versteht, ein paar Worte zu Bloodbowl. Es sieht so ähnlich aus wie American Football, nur eben auf einem Spielbrett. Mit Hilfe einer festgBloodbowlelegten Summe Geld stellt man sich zu Anfang (es ist auf Ligabetrieb bzw. Turniere ausgelegt) eine Mannschaft zusammen. Es spielen jeweils zwei Teams gegeneinander, die Mitglieder der Mannschaften haben unterschiedliche (einige zu Anfang auch keine) Spezialfähigkeiten, und es gilt nun, den Ball, unter Berücksichtigung gewisser Regeln und mit viel würfeln, durch die gegnerische Mannschaft bis zum TouchDown (letzte Linie auf dem Spielfeld) zu bringen. Es gibt eine festgelegte Anzahl an Zügen, die Spieler sind abwechselnd an der Reihe und dürfen jeweils bis zu einem Misserfolg agieren.

FincaAm Abend dann folgten einige Spiele zu dritt. Mit Finca (Hans im Glück)  hatten wir ein Spiel auf dem Tisch, das auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres 2009 steht. Bei dem Brettspiel Finca geht es darum  Früchte zu ernten um dadurch Siegpunkte zu bekommen. Sobald eine Region abgeerntet ist, wird dort eine Finca errichtet. Sind fünf Fincas errichtet worden, endet das Spiel (zumindest gestern beim Spiel zu dritt). Gesteuert wird das Ganze durch Spielfiguren, die auf einem Windrad laufen und so sowohl Esel als auch Früchte organisieren. Finca war schnell erklärt, schnell gespielt und sieht zudem noch hübsch aus. Also das ideale Familienspiel, da es weder zu lange dauert noch zu schwierig ist. Als Einstimmung war es in meinen Augen ideal. Ausserdem braucht es wirklich nicht viel Platz zum Spielen.

DominionZwei Partien Dominion (Hans im Glück) folgten, jeweils mit unterschiedlichen Karten. Im Gegensatz zur allerersten Partie vor ein paar Wochen, noch mit dem "Anfängerblatt" gespielt, nutzen wir diesmal die Variabilität Dominions und richteten uns beim ersten Spiel nach einer anderen Vorgabe mit mehreren Angriffskarten. Vor einigen Wochen hatte ich das Gefühl, dass wir einfach nur nebeneinander hergespielt haben, und schliesslich einer der Sieger war, aber diesmal konnte man doch etwas mehr Einfluss auf das Spiel der Mitspieler haben. Es hat soviel Spaß gemacht, dass wir uns an ein weiteres Spiel wagten. Diesmal sogar mit Hexe. Allerdings war dieses Spiel so zeitig beendet, dass die Hexe nicht zum Einsatz kam. Auch diesmal wurden die  Partien Dominion dadurch beendet, dass es drei leere Stapel in der Mitte gab.

Snow TailsDa es immer noch recht früh am Abend war, begaben wir uns mit Snow Tails (Asmodee) noch auf eine erfrischende Schlittenfahrt. Der Spielplan wurde diesmal einfach der Tischgröße angepasst, so ersparten wir uns Umbaumassnahmen am Tisch oder an der Strecke während des Spiels. Das ist ja das Schöne an Snow Tails, man ist sehr variabel im Aufbau der Rennstrecke.  Auch diesmal kam Rennfeeling auf, Snow Tails hat uns wieder begeistert.

 

 

Kampf der MagierDen Abschluß eines äusserst vergnüglichen Abend bildete einmal mehr Kampf der Magier von Piatnik. Auch dieses kleine Kartenspiel begeistert immer wieder. Und am Dienstag ist ja bereits der 13. Inoffizielle Königshardter Spieleabend.

 

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