Descent am Samstag

Descent

 

Andira Runenhand hat gestern den größten Fehler ihres bisher so kurzen Lebens begangen. Einflüsterungen von Außen brachten sie dazu, gemeinsam mit Ronan, besser bekannt als "der Wilde"  und Sir Valadir dem Reiz des Abenteuers zu erliegen. Großer Reichtum wurde Ihnen von einem alten Mann in zerlumpter Kleidung versprochen, Gefahren wurden nur beiläufig erwähnt, einzig vor dem Riesen Narthak hatte er gewarnt.

Doch schon der Weg zu ihm war äusserst gefährlich. Kaum hatten die drei die Unterwelt betreten, schon wurden sie von Dunkelheit umgeben. Erst allmählich schälten sich Umrisse aus der Finsternis; ein großer, abgedeckter Brunnen war undeutlich in der Mitte des Raumes zu erkennen. Der Boden des Raumes schien feucht und glitschig. All dies verursachte bereits Unbehagen, das durch die immer lauter werdenden Geräusche einiger Kreaturen noch verstärkt wurde. Wenig später sahen sie einige Tiermenschen heranschlurfen. Was dann geschah, ist nicht genau überliefert, eine Version sagt, dass diese Abenteurertruppe wohl einige Schätze gefunden habe, während es in einer anderen Version heißt, dass sie im Kampf gegen den Riesen gefallen seien. 

 

Descent - DungeonGestern hatten wir endlich wieder Zeit gefunden, uns mit Descent: Die Reise in die Unterwelt zu beschäftigen. Zwei unserer Mitspieler kannten Descent noch nicht, also ging einige Zeit mit Erklären der Spieles hin. Vorher hatten wir bereits alles vorbereitet, den Dungeon aufgebaut, sämtliche Marker und Karten bereitgelegt, sowohl Helden als auch Monster warteten griffbereit auf ihren Einsatz. 

Bereits die ersten Tiermenschen wurden zu einer Herausforderung. Im Zusammenspiel noch völlig unerfahren, gelang es dann aber doch, diese zu besiegen. Doch lange auf den Lorbeeren ausruhen ging nicht, der Overlord wurde stärker und stärker, schickte zahlreiche Truppen los, und die Helden wurden schwächer und schwächer. Schließlich erwischte es Andira. In der Stadt erwachte sie wieder, um die Hälfte ihres Goldes erleichtert. Und auch im weiteren Verlauf des Spiels passierte derartiges öfter. Zweimal war Andira noch betroffen, die restlichen Male teilten sich die beiden Anderen. 

Trösten wir uns damit, dass die Helden den Riesen noch zu Gesicht bekamen, bevor ihr letztes Stündlein geschlagen hatte.

Uns allen hat dieser Abend gefallen, wer schließlich siegte, war unwichtig geworden. Ca. gegen 18:30 hatten wir mit dem Erklären der Spielregeln begonnen, beendet wurde das Spiel so gegen 23:30. Es waren zwar einige Stunden vergangen, aber uns allen erschien die Zeit nicht so lang.

 

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