Spielen am Samstag

Am Samstagabend, wir hatten mit dem Tag eigentlich schon abgeschlossen, erreichte uns ein Anruf: Habt ihr noch Lust auf ein Spielchen? Schlagartig waren wir wieder wach, haben natürlich zugesagt und den Spieltisch von störendem Dekomaterial befreit.

MinotaurusMinotaurus, eins der neuen Gesellschaftsspiele von Lego, war der erste Kandidat. Bereits nachmittags hatten wir anhand der Anleitung den Spielplan, ein Labyrinth, zusammengebastelt. Minotaurus ist ein Spiel in dessen Ahnenreihe wohl auch Mensch ärgere dich nicht steht; es geht darum, seine Spielfigur (natürlich ein Legomännchen, allerdings noch kleiner als die üblichen Minifigs) aus der eigenen Ecke in die Spielplanmitte, zum geheimen Tempe, zu bringen. Die Spielfigur wird hierbei durch einen Würfel gesteuert, die Zahl auf dem Würfel (3,4,5 oder 6) gibt die Zugweite an. Würfelt man dagegen die Farbe grau, so muß eine graue Wand versetzt werden, bei schwarz hingegen kommt der Minotaurus in Bewegung. Er darf bis zu 8 Schritte machen, kommt er dabei auf ein von einer Spielfigur besetztes Feld, so wird diese geschlagen und muß in ihre Ecke zurück; der Minotaurus selbst wird wieder im Tempel geparkt. Trotz einfacher Regeln hat uns Minotaurus Spaß gemacht, wird aber wohl demnächst eher im Familienkreis gespielt werden.
 

Zu viele KöcheAls nächstes kam Zu viele Köche zum Zug, ein Kartenspiel aus der Blechdosenreihe von Pegasus Spiele zum Zug. Hierbei gibt es fünf verschiedene Menüs (Gemüsesuppe, Hühnersuppe, Fischsuppe, Chili, Fast Food); da jeder Spieler jedes Menü einmal wählen muss, besteht es aus fünf Runden. In jeder Runde gilt es, so viele "richtige" Karten zu bekommen wie möglich. Doch keine Regel ohne Ausnahme, wählt man Fast Food als Menü, so ist das Ziel keine einzige Karte zu bekommen. Doch auch sonst ist nicht jede Karte gut für einen. Spielt man eine der Suppen, so führen Peperonikarten zum Abzug, hat man sich dagegen für ein Chili entschieden (d.h. man sammelt die Peperonikarten), so sollte man auf Karten mit dem Wert Null verzichten, da diese zum Punktabzug führen. Die Regeln waren schnell erklärt und spätestens in der zweiten Runde auch verstanden. Zu viele Köche ist wirklich ein witziges Stichspiel und wird sicher noch öfter bei unseren Spielerunden auf den Tisch kommen.

 

MusketiereEin weiteres Spiel der Blechdosenreihe, Musketiere, kam anschliessend auf den Tisch. Hierbei kämpfen die Spieler gemeinsam gegen die Garde des Kardinals. Jeweils zwölf Musketierkarten werden an die Spieler verteilt, drei werden verdeckt vor den Spieler abgelegt und bilden den Sold. Von den restlichen Gardekarten wird jeweils eine zum Kampf ausgewählt und gleichzeitig von allen Spielern gespielt. Wenn die Summe dieser Karten niedriger ist, als die der jeweils obersten Gardekarte, so ist der Kampf verloren, der Spieler mit dem niedrigsten Wert muss nun eine Gefängniskarte auf eine seiner Soldkarten legen. Ist der Wert dagegen gleich oder höher, ist der Kampf gewonnen und der Spieler mit dem höchstenWert darf eine Edelsteinkarte auf eine seiner Soldkarten legen. So wirklich begeistern konnte Musketiere niemanden aus dieser Spielrunde.

 

Chez GuevaraChez Guevara, eine weitere Neuheit von Pegasus Spiele, bildete den Abschluss dieses Abends. Um Chez Guevara spielen zu können, benötigt man entweder eine Mischung aus hellseherischen Fähigkeiten und Additionskünsten... oder man nimmt Marker (Würfel, Knöpfe, Legosteine, Gummibärchen... wobei die Wahl von Gummibärchen zu einer Diskrepanz zwischen Anzahl Gummibärchen und Anzahl Slackpunkte führen kann) zum Kennzeichnen der Slackpunkte. 20 Slackpunkte gilt es zu erreichen, diese kann man durch Dinge, die man besorgt oder Aktivitäten, die man ausführt, erreichen. Chez Guevara macht sicher in einer noch größeren Runde noch mehr Spaß.

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