57. Inoffizieller Königshardter Spieleabend

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Gestern Abend war es wieder soweit. Zeit für den Inoffiziellen Königshardter Spieleabend, diesmal die 57. Auflage. Diesmal waren wir wieder nur zu viert, aber immerhin ist die Abmeldung bereits einen Tag vorher erfolgt, also kein Problem.

Schwarz Rot Gelb, 2-6 Spieler, ab 8 Jahren, ca. 20 Minuten Zur Einstimmung gab es erst eine kleine Runde Schwarz Rot Gelb von Amigo Spiele. Die Regeln waren schnell erklärt und auch verstanden, so dass wir sofort beginnen konnten. Bei Schwarz Rot Gelb kämpfen die Spieler gleichzeitig in jeder Runde um die zuvor ausgelegten Punktekarten. Dazu müssen die Spieler eine korrekte Kartenkette bilden. Die Karten nehmen die Spieler aus einem verdeckten Kartenpool in der Tischmitte, nicht passende Karten werden offen wieder zurückgelegt und können danach von jedem genommen werden.

Auf den Karten befinden sich unterschiedliche Farbbezeichnungen in unterschiedlicher Anzahl und in unterschiedlicher Farbe. Die angrenzenden Karten müssen sich immer in allen Punkten unterscheiden. Beispielsweise darf auf eine Karte, auf der einmal das Wort Rot in der Farbe Grün steht, nur eine Karte mit mehr als einem Wort angelegt werden. Gleichzeitig dürfen aber weder die Worte Rot und Grün auftauchen, noch dürfen die neuen Worte in diesen Farben sein. Hört sich jetzt so ohne Karten komplizierter an als es ist.  Wenn der erste Spieler seine Reihe beendet hat, darf niemand mehr weitere Karten anlegen. Die Reihen werden nun kontrolliert und falsch angelegte Karten werden abgetrennt. Entsprechend der verbliebenen Kartenanzahl werden dann die Punktekarten verteilt.

Die häufigste Bemerkung in der Wertungsphase war Ich Idiot! begleitet von einem Kopfschütteln oder einem Schlag gegen den Kopf. Es war sicher nicht das letzte Mal, dass Schwarz Rot Gelb auf unserem Spieltisch landete.

Artus, 2-4 Spieler, ab 9 Jahren, ca. 30-60 Minuten

Als nächstes Spiel kam Artus von alea auf den Tisch. Eine runde Rittertafel mit einem Schwein in der Mitte der Tafel spielte nun die Hauptrolle. Während die Stühle stets an der gleichen Stelle stehen bleiben, wird der runde Tisch immer auf den König ausgerichtet. Bewegt sich dieser, oder wird ein Prinz zum König, wird auch der Tisch entsprechend gedreht.

Die Aktionen der Spieler werden durch Spielkarten bestimmt. Je nach ausgespielter Karte wird eine Figur bewegt, dies kann sowohl eine eigene Spielfigur sein, als auch der König und einer der Prinzen oder einem Prinz ein Ring aufgesetzt. Sobald ein Prinz seinen dritten Ring bekommt, wird er zum neuen König gekrönt und der alte entmachtet. Natürlich dreht sich dann auch der Tisch und somit die Werte vor den einzelnen Figuren.

Sobald eine Figur, egal ob eigene Spielfigur, der König oder ein Prinz aus seinem Gefolge, bewegt wird, gibt es die auf dem Tisch angegebenen Prestigepunkte. Je nach Position sind diese Positiv, Negativ oder Null. Das Gleiche gilt auch für das Setzen eines Rings.

Wirklich vorausplanen geht bei Artus nicht, da man zum einen nie weiß, was die lieben Mitspieler so treiben und zum anderen auch nur seine eigenen Handkarten kennt. Ideal ist eine Kombination aus "selbst die meisten Punkte kassieren" und "dafür sorgen, dass der nächste Spieler so wenig Punkte wie möglich bekommen kann". Gerade die Möglichkeit, den Anderen auch ärgern zu können, hat unsere Mitspieler begeistert.

Blockers!, 2-5 Spieler, ab 12 Jahren, ca. 30 Minuten Mit Blockers! von Amigo Spiele kam nun erneut ein Spiel auf den Tisch, dessen Regeln schnell erklärt sind. Jeder Spieler hat 28 mit Zahlen, Buchstaben oder Symbolen bedruckte Plättchen. Fünf davon im offenen Zugriff, die übrigen verdeckt. Außerdem gibt es ein Spielfeld, an dessen Zeilen die Buchstaben A-I und über dessen Spalten die Zahlen 1-9 stehen. Auf den Feldern selbst sind Symbole abgebildet.

Nun wird Plättchen nach Plättchen auf die Felder gelegt, wobei für jedes Feld nur drei Plättchen erlaubt sind. Buchstabe, Zahl oder Symbol muss stimmen. Es ist auch erlaubt, ein Plättchen eines Mitspielers wieder vom Spielfeld zu entfernen und ein eigenes zu platzieren, hierbei dürfen nur keine Gruppe getrennt werden. Am Ende des Spiels gibt es jeweils einen Punkt für jede eigene Gruppe und für jedes genommene Plättchen in der Farbe, von der man am meisten vor sich liegen hat. Gewonnen hat der Spieler mit den wenigsten Punkten.

Anfangs wurden die Plättchen noch ziemlich locker gelegt, aber mit steigender Fülle auf dem Plan wurde dann immer mehr taktiert. Auch Blockers! wird sicher noch öfter auf unserem Spieltisch zu finden sein.

Pantheon, 2-4 Spieler, ab 10 Jahren, ca. 60-90 Minuten

Als nächstes Spiel suchte sich unsere Katzenbesitzerin Pantheon (Hans im Glück) aus. Somit versuchten wir nun alle über die Dauer von 6 Epochen, unsere Füße über den Spielplan zu bewegen und Säulen zu bauen, gleichzeitig aber auch den Göttern und Halbgöttern zu huldigen. Denn die Säulen und Halbgötter bescheren einem sowohl in der Zwischen- als auch in der Endwertung Siegpunkte, die Götter punkten jedoch gleich beim Kauf.

Natürlich kauft man nicht den Gott, sondern das Götterplättchen, und bezahlt wird auch "nur" mit Opferkarten und Opferplättchen. Erstere kann man einfach vom Stapel ziehen, muss sie allerdings nach Einsatz wieder abgeben; letztere hingegen muss man kaufen, dafür behält man sie auch dauerhaft. Oder zumindest bis zum Ende des Spiels.

Alles auf einmal geht nicht, man muss sich entscheiden, entweder man setzt seine Füße auf den Plan, kassiert vielleicht Beuteplättchen und baut Säulen, oder man erwirbt Götterplättchen, oder man kauft ein, beispielsweise Füße oder Opferplättchen, oder man zieht einfach Karten nach.

Obwohl wir alle das Gefühl hatten, dass die einzelnen Epochen sehr rasch vergingen, mehr als einmal waren nicht einmal alle 4 Spieler am Zug, hatte das Spiel doch seine Zeit gedauert. Daher gab es diesmal auch kein Absackerspiel.

Unser nächstes Treffen ist am 21. Juni 2011, denn dann findet der 58. Inoffiziellen Königshardter Spieleabend statt. Anmeldungen hierzu werden wie immer im U-N-F-U-G Forum entgegengenommen.

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