Weltensicht meets Cliquenabend

Gestern abend, es war kurz vor 19 Uhr, blinkte auf einmal eine Meldung im ICQ auf. Andreas, besser bekannt als Smuker von cliquenabend, fragte an, ob er auf ein (oder mehrere) Spiele vorbeikommen dürfe (Eine Einladung diesbezüglich war bereits in Herne von uns ausgesprochen worden). Und ein paar Minuten später war er dann auch schon hier….mit einer Tüte voller Pegasusspielen. Wir waren zu dritt, daher sortierten sich einige Spiele schon einmal aus. Eine Frage der Ähre war ein heißer Kandidat, da wir es aber durch Spieletest.at bekommen werden, wählten wir dann doch Modern Art aus.

 

Modern ArtBei Modern Art handelt es sich um eine Neuauflage eines bereits 1993 mit dem Deutschen Spielepreis ausgezeichneten Spiels, das ebenfalls den Weg auf die Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres gefunden hatte. Die Neuauflage wurde komplett neu illustriert. Da ich die Vorgängerversion nicht kenne, glaube ich es einfach mal.

 

Bei Modern Art stehen Kunstwerke von 5 Künstlern der unterschiedlichsten Stilrichtungen im Mittelpunkt. Die Spieler selbst werden reihum zu Auktionatoren, auf den Gemälden selbst ist angegeben, wie diese gehandelt werden möchten (Normal, Reihum, In der Faust, Preis ansagen, weitere Karte). Die Begriffsbezeichnungen sind aus der Erinnerung, daher gilt: Alle Angaben ohne Gewähr! Sobald das fünfte Gemälde eines Künstlers zum Verkauf angeboten wird, endet die Spielrunde. Die Bilder der erfolgreichsten Künstler steigen im Wert und können nun verkauft werden. Nach vier Auktionen endet das Spiel. Sieger ist, wer am besten gehandelt, also das meiste Geld verdient hat.

 

Modern Art war sehr unterhaltsam, zumal (zumindest zeitweise) das Auktionsfeeling dabei war.

 

HandeslfürstenNach einem Blick auf die Uhr haben wir dann noch für Handelsfürsten (2.Edition) entschieden, da weder Stefan noch ich das Spiel bisher gespielt haben. Positiv fiel uns sofort die mit 2 DIN A4 Seiten kurze Anleitung auf. Jeder Spieler führt eine Kaufmannsfamilie und versucht große Gewinne zu erzielen. Hierbei hat er die Möglichkeit, zusätzlich zu seiner bereits am Anfang bestehenden Flotte weitere Schiffe zu kaufen (zusätzlicher Warenstein) , Hafenarbeiter anzuheuern ( 1 Warenstein kann zusätzlich getauscht werden) , einen Kontor errichten (am Ende des Spielzugs darf eine Warenkarte gezogen werden) und ein Handelsabkommen zu schließen (Wenn eine Wertung ausgelöst wurde und der Besitzer des Handelsabkommens Gold bekommen würde, erhält er 2 Gold mehr). Doch all das ist nicht umsonst, und zu Anfang hat man noch kein Gold, sondern nur 2 Schiffe mit selbstgewählten Waren und drei Warenkarten. Sechs weitere Warenkarten liegen offen aus, die restlichen bilden verdeckt den Nachziehstapel.

Der Zug eines jeden Spielers besteht aus 2 Phasen:
Phase 1: Entweder “Austauschen eines Warensteins” oder “Eine Sonderkarte kaufen” oder “Passen”

Phase 2: Entweder “Warenkarten ausspielen und eine Wertung auslösen” oder ” Zwei Warenkarten ziehen”

Mangelndes Kartenglück und dummes Ausspielen führten schließlich dazu, das meine Kaufmannsfamilie … aber das interessiert ja niemanden.

Auch Handelsfürsten gehört nicht zu den Spielen, die wir freiwillig nicht wieder anfassen werden.

 

Es war, wie ja eigentlich auch zu erwarten war, ein sehr nettes und lustiges Treffen. Dummerweise habe ich vor lauter Spielsucht vergessen, Fotos zu machen. Sollten wir uns ein weiteres Mal mit Andreas treffen, werde ich das hoffentlich nicht wieder vergessen.
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