De Zoch kütt …

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… hätte man auch gut zu unserem letzten Spieleabend sagen können, wären da nicht auch drei Magier gewesen. Genau vor einer Woche fand er statt, der 6. Inoffizielle Königshardter Spieleabend. Was eigentlich nur so als Einstimmung gedacht war, nämlich ein kleines Spiel, das man auch mit sieben Leuten spielen kann, entwickelte sich im Laufe des Abends zum Motto des Treffens.

 

Auch wenn die Regeln von Hoppladi Hopplada! anfangs zu vielen Fragezeichen auf den Gesichtern führten, nach einigen Würfelwürfen waren alle Unklarheiten beseitigt. Die Zockermentalitäten versuchten wieder einmal mehr, den großen Wurf zu erlagen, während die Sicherheitsfanatiker den Weg der kleinen Schritte gingen. Jeder war von dem Spiel begeistert, obwohl (oder weil ?) das Würfelglück hierbei die größte Rolle spielt.

 

Bei Kakerlakensalat von Drei Magier Spiele dagegen ist jeder seines Glückes Schmied. Die Spielregeln wurden sofort verstanden. Die Spielkarten werden gleichmässig unter allen Mitspielern aufgeteilt. Jeder Spieler legt, sobald er an der Reihe ist, eine Karte aus. Dabei nennt man den Namen des auf der Karte abgebildeten Gemüses, also Salat, Blumenkohl, Paprika oder Tomate. Klingt recht einfach? Ist es auch… Fast! Denn es gibt auch Ausnahmen. Zum einen dürfen weder der Name des bereits ausliegenden Gemüses, noch der Name des zuvor genannten Gemüses gesagt werden. Doch damit nicht genug. Tabukarten bringen noch mehr Verwirrung ins Spiel. Hier ist jeweils eine Kakerlake mit einem “durchgestrichenen Gemüse” zu sehen. In diesem Fall heißt es “Kakerlake”, und der Spieler darf noch eine Karte spielen, allerdings auf einem neuen Stapel. Bei der nächsten Kakerlake ist der vorherige Stapel an der Reihe. Zusätzlich ist auch noch das Gemüse auf der Kakerlakenkarte Tabu, d.h. es darf nicht genannt werden. Sobald ein Spieler etwas Falsches sagt, herumstottert oder zu lange nachdenkt, muß er alle ausliegenden Karten auf die Hand nehmen. Kakerlakensalat kam in unserer Runde ebenfalls sehr gut an, der Verlierer forderte eine Revanche die ihm auch gewährt wurde.

 

Um das Gehirn weiter zu trainieren kam mit Alles Tomate! (Zoch – Verlag) das nächste Merkspiel auf den Tisch. Hier galt es, die verdeckte Karte zu nennen, die thematisch zur neu aufgedeckten gehört. Als Erinnerungshilfe dienten die immer ausliegenden Übersichtkarten (mit unterschiedlicher Hintergrundfarbe) des jeweiligen “Genres”. Der bei diesem Spiel wohl am meisten genannte Satz war: Stimmt, jetzt wo du es sagst, da liegt Karte xy. Auch hier kam es zu einem zweiten Versuch, der nicht weniger Spaß machte.

 

Abgeschlossen haben wir dann mit Heckmeck am Bratwurmeck, ebenfalls aus dem Hause Zoch. Auch hier spielen Würfel eine große Rolle. Es gilt die Bratwürmer vom Grill oder vom Mitspieler zu nehmen, deren Wert man erwürfelt hat. Während man beim Mitspieler den exakten Wert haben muß, kann man vom Grill auch einen geringerwertigen Bratwurm nehmen. Doch Achtung! Nur wer auch Bratwurmsymbole erwürfelt hat, darf überhaupt zugreifen. Bei diesem Spiel zeigte sich auch, dass es mehr Spaß macht, den Bratwurm des Mitspielers zu nehmen, als einen auf dem Grill ausliegenden.

 

Es war wieder ein sehr netter, lustiger Abend. Der nächste Termin steht auch bereits fest, der 7. inoffizielle Königshardter Spieleabend findet am Dienstag, dem 31. März statt.
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