53. Inoffizieller Königshardter Spieleabend

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Wieso ist so ein Spieleabend eigentlich immer so schnell vorbei? Gestern Abend war es zumindest wieder so. Ist aber auch besser, als wenn man die ganze Zeit auf die Uhr schaut und die Zeit nicht vergehen will. Dabei hat die Uhr gestern zumindest bei zwei Spielen eine große Rolle gespielt. 
 
Wie immer hatten wir uns im Vorfeld Spiele überlegt und bereit gelegt, und wie schon beim letzten Spieleabend haben wir diese Spiele auch wirklich alle gespielt. Wieder saßen wir zu viert um den Spieltisch, wenn auch in leicht veränderter Besetzung.
 

Mondo, 1-4 Spieler, ab 8 Jahren, ca. 20-30 Minuten Zunächst haben wir unsere Fähigkeiten im Weltenbau getestet. Das ist ja einfach war die Reaktion unserer Mitspieler als wir die Regeln von Mondo (Pegasus Spiele) erklärten. Aus unterschiedlichen Landschaftsplättchen muss in einer gewissen Zeit eine Welt erschaffen werden. Landschaften sollten an ihresgleichen angrenzen, viele Tiere zu haben ist gut, da diese Pluspunkte bringen, auf aktive Vulkane sollte man besser verzichten, da diese zu Minuspunkten führen können. Doch als die Uhr unerbittlich tickte war es dann doch nicht mehr ganz so einfach. Zumal die lieben Mitspieler einem das benötigte Plättchen, hatte man es denn endlich entdeckt, noch vor der Nase wegschnappten.

Es war interessant zu sehen, wie unterschiedlich unsere Mitspieler auf den Druck der Uhr reagierten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten legte unsere Katzenmutter ruhig ein Plättchen nach dem anderen, und trotz zahlreicher aktiver Vulkane hatte sie am Schluss des zweiten Spiels die meisten Punkte ergattert. Über die Welten unseres anderen Gastes hülle ich besser den Mantel des Schweigens. Aber wir werden sicher noch weiter üben, denn Spaß machte es uns allen.

 

Tohuwabohu, 2-4 Spieler, ab 8 Jahren, ca. 30 Minuten Als zweites Spiel des Abends kam Tohuwabohu (Kosmos Verlag) auf den Spieltisch. Die Bauaufträge auf den eigenen Karten erfüllen, und das eher als die Mitspieler, ist das Ziel des Spiels. Allerdings hat man nur jeweils 15 Sekunden Zeit hierzu, dann ist der nächste Spieler am Bau. Manchmal hat man Glück, und kann den vorherigen Bau zum eigenen Vorteil nutzen, doch sehr oft muss erst ein Abbruch erfolgen, bevor man selbst loslegen kann. Ein ruhiges Händchen und ein gutes Auge ist hier gefragt, denn schnell kann man Vierecke und Dreiecke verwechseln, da erstere manchmal doch sehr eigenwillig geformt sind. Auch Tohuwabohu machte allen viel Spaß, doch zeigte sich, dass das Spiel sensible Gemüter auch stressen kann.

 

Abtei der Rätsel, 2-4 Spieler, ab 10 Jahren, ca. 30-40 Minuten

Das letzte Spiel des Abends war die Abtei der Rätsel, ebenfalls vom Kosmos Verlag. In der Abtei gibt es 10 Bücher, und jedes dieser Bücher verrät einem einen Buchstaben. Hat man alle Bücher gelesen, so kennt man das Lösungswort. Auch Raten ist erlaubt, doch liegt man mit dem Wort daneben, ist der Spielspaß für einen selbst vorbei. Die Worte selbst haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, so gibt es Worte mit 10 Buchstaben, aber auch kürzere, die dann Platzhalter enthalten. Gestern Abend hatten wir uns für die einfachere Version entschieden. Zum Zeitpunkt der Lösung hatte noch kein Spieler mit seinem Mönch die Bibliothek der Abtei betreten, die letzten 4 Buchstaben des Wortes waren somit unbekannt. Die Kombination aus geschicktem Bücherlesen und Raten hat der Siegerin sehr gefallen.

 

Das nächste Mal treffen wir uns am 26. April 2011 zum Spielen. Das wird dann der 54. Inoffizielle Königshardter Spieleabend sein. Anmeldungen hierzu werden wie immer im U-N-F-U-G Forum entgegengenommen.