33. Inoffizieller Königshardter Spieleabend

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Und auch der 33. Inoffizielle Königshardter Spieleabend ist bereits Geschichte. Denn gestern Abend war es wieder so weit. Fünf tapfere, der Hitze trotzende Spieler trafen sich in Königshardt, um ihrem Hobby, am Tisch sitzen und Süßigkeiten futtern und der Spielsucht nachgehen, zu frönen. Nachdem wir uns im Vorfeld fast immer Gedanken machen, welche Spiele wir denn anbieten möchten und es meist anders kommt, sollten wir mittlerweile schlau geworden sein. Sind wir aber nicht! Denn kurz vorher, aber noch so zeitig dass wir noch nicht mit dem Aufbau eines Spiels angefangen hatten, kam doch noch eine kurzfristige (berechtigte!) Absage. Plan B war gefragt.

Heads of State, 2-5 spieler, ab 12 Jarhen, ca. 90-120 Minuten)Schnell fiel die Entscheidung auf Heads of State von eggertspiele. In dieser Spielgruppe hatten wir dieses Mehrheitenspiel noch nie auf den Tisch gebracht. Also wurde es Zeit dafür. Bei Heads of State versetzt einen in die Vergangenheit, in eine Zeit, als Adlige und königliche Familien überall in Europa darum kämpften, Macht, Einfluss und Prestige zu gewinnen. Auf das Spiel übertragen heißt das, die Spieler versuchen, ihre Adligen so in den jeweiligen Ländern einzusetzen, dass möglichst viele Siegpunkte auf ihr Konto fließen.

Einige Siegpunkte gibt es während des Spiels. Für den ersten Adligen in einem Gebiet gibt es Punkte, des weiteren, wenn man in jedem Gebiet eines Landes jemanden eingesetzt hat (hier haben aber nur für die ersten zwei ) und wenn man einen Adligen von jedem Typ besitzt (Punkte für die ersten drei). "Zwischen den Jahren" gibt es noch Siegpunkte für die Mehrheit in den jeweiligen Ländern (für den ersten und zweiten) und am Ende des Spiels ist die Anzahl der jeweiligen Adligen noch für Siegpunkte gut, wenn man denn die meisten hat. 

Während es im Jahr 1589 meist noch ohne Blutvergießen geht, da alle Posten und Pöstchen noch frei sind, wird es in den nächsten Jahrhunderten schwieriger. Meist wurde in dieser ersten Runde danach getrachtet, die "einfachen" Punkte einzusammeln, d.h. als erster einen Posten in einem Gebiet zu ergattern. In den nächsten beiden Runden, also 1689 und 1789, war die Strategie eine andere. Schließlich musste erst jemand sein Amt verlassen. Nein, kein freiwilliger Rücktritt, sondern eher zwanghaft. Ich will da nur Inquisition oder Guillotine nennen, aber auch für die anderen Länder gab es entsprechende Maßnahmen. Es wurde gestern fleißig gemeuchelt, manch eine Strategie zahlte sich aus, während andere in letzter Sekunde zunichte gemacht wurden. Am Ende gab es zwar einen klaren Sieger und einen klaren Verlierer, aber der Abstand auf der Siegpunktleiste war nicht frustrierend hoch.

Ein Blick zur Uhr zeigte, dass mittlerweile doch mehr Zeit als gedacht vergangen war, wenn auch keine Jahrhunderte, sodass gemeinsam auf ein weiteres Spiel verzichtet wurde. Heads of State ist bisher eins der wenigen Spiele, bei denen ich anschließend Bemerkungen gehört habe wie: Wenn ich vorhin den Duke statt des Earls gemeuchelt hätte, das wäre sicher besser gewesen. Natürlich fehlte auch: Das ist ja ein tolles Spiel, das müssen wir unbedingt noch einmal spielen nicht.

In zwei Wochen, am Dienstag dem 03.08.2010 treffen wir uns zum 34. Inoffiziellen Königshardter Spieleabend wieder um 19:30 Uhr. Anmeldungen wie immer im U-N-F-U-G Forum.

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