Inoffizieller Königshardter Spieleabend zum Zehnten!

 

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Gestern war es wieder soweit, in Königshardt öffneten sich die Tore zum 10. Spieleabend. Ein kleines Jubiläum! Und quasi als Geschenk gab es zum einen zwei neue Mitspieler und zum anderen einen Tag vorher auch ein Spielepaket aus Wien mit zahlreichen neuen Spielen.

 

Eine Frage der ÄhreAlso passierte etwas, was eigentlich so nicht geplant war. Es kam ein Spiel auf den Tisch, das noch niemand in der Hand gehabt hatte. Eine Frage der Ähre (Pegasus) war zwar von mir schon ausgepackt und “spielfertig” gemacht worden, aber die Zeit für ein Regelstudium hatte ich auch noch nicht gefunden. Also haben wir uns das Spiel gemeinsam erarbeitet. Die Regel wurde vorgelesen, parallel dazu das Spiel aufgebaut. Einige der Beispiele noch kurz nachgestellt, damit die Feinheiten auch jedem klar wurden, dann konnte es schon losgehen. Eine Frage der Ähre ist ein taktisches Legespiel für 2-5 Spieler, indem man als Landwirt immer entscheiden muß, ob man lieber durch die Bebauung der Felder direkte Siegpunkte sammeln, oder  auf eine Farm sparen möchte, die dann in jeder Runde, abhängig von ihrer Größe, unterschiedliche Siegpunkte bringt (Allerdings ist es nicht sicher, ob der liebe Mitspieler ein großes Feld lange zulässt.). Allen Mitspielern gefiel Eine Frage der Ähre gut, auch wenn es in diesem Spiel zu großen Punktunterschieden kam. Taktische Finessen werden wohl in den nächsten Runden eher zum Zuge kommen, wenn man etwas Erfahrung hat, was einem nutzt und was nicht.

 

Flinke FegerZwischenzeitlich war noch ein weiterer Spieler eingetroffen, so daß wir uns als nächstes Spiel für Flinke Feger entschieden, das in unserer Version bei Pro Ludo (jetzt Asmodee) erschienen ist. Diesmal mußte man in die Haut einer Hexe schlüpfen, und versuchen eine Strecke möglichst schnell zurückzulegen. Die Vorwärts- (oder, wenn man Pech hat, Rückwärts-) Bewegung wird durch die eigene Gehirnleistung bestimmt. Was heißt das? In einem Zauberbuch werden die magischen Würfel geworfen, und jeder Spieler muß versuchen, sich die richtigen Symbole zu merken. Es gibt diese Symbole in schwarz und rot (orange), sobald ein Symbol bei beiden Farben auftaucht wird es unwirksam. Es gilt also, sich entweder alle schwarzen (natürlich die wirksamen) oder alle roten Würfelsymbole zu merken. Diese Symbole werden mit Karten in Zauberformelteile “übersetzt”. Wer als erstes glaubt, die komplette Formel zu kennen, schließt das Buch. Nachdem nun alle Mitspieler ihre Zauberformel (also die Karten) zusammen haben, wird das Buch wieder geöffnet und die Formel kontrolliert. Es gab viel Gelächter, wenn man erkennen mußte, was man sich da zusammengezaubert hatte. Und die Schadenfreude war groß, wenn derjenige, der das Buch zugeklappt hatte, eine falsche Formel hatte, denn zur Strafe mußte dessen Hexe dann zwei Felder zurückfliegen. Ein Mitspieler bemerkte anschliessend: “Das ist ja ein Spiel das die Gehirnzellen trainiert.”

Auffällig war, dass sehr oft das Symbol des Totenkopfes auf dem “roten (orangen) Würfel” nicht als solches erkannt wurde, während es auf dem “schwarzen” keine Problem machte.

Kampf der MagierMittlerweile war es schon nach 22:00 Uhr, und eigentlich wollte eine Mitspielerin schon nach Hause, während wir anderen noch eine Runde Kampf der Magier (Piatnik) planten. Irgendwie hatten wir unsere Mitspielerin wohl neugierig gemacht, denn aus einem “Ich höre mir noch die Spielregeln an” wurde dann doch ein “Ich spiele mit”. Da ich dieses Spiel hier schon ausführlich beschrieben habe, verzichte ich jetzt auf weitere Worte. Ach ja, unsere Mitspielerin hat nicht bereut doch noch geblieben zu sein. Und auch bei den anderen kam dieses kleine Kartenspiel sehr gut an.


Der Termin für den 11. Inoffiziellen Königsharder Spieleabend ist am Dienstag, 23.06.2009.

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